Meine persönliche Verbindung zur Natur

Aga Jaworska

Künstlerin, Malerin.

Seit 2015 lebe ich mit meiner Familie in der Schweiz, in Bottmingen BL.

Im Jahr 2001 habe ich den Fachbereich Malerei an der Kunstakademie in Warschau mit Auszeichnung abgeschlossen.
Seit Jahren arbeite ich in Öl-, Acryl-, Bleistift- und Mixmedia-Techniken. In den Bereichen der Fernseh-Szenografie, Performances und Computergrafik war ich auch professionell tätig.

Meine zusätzliche pädagogische Ausbildung erlaubt mir seit 15 Jahren erfolgreich mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu arbeiten. Ab Januar 2019 gebe ich in der Oase Familienzentrum Arlesheim, früher in Zentrum Bottmingen Kunstworkshops für alle Altersstufen. Ich nahm an mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz und in Polen teil. Meine Werke stammen aus privaten Sammlungen in der Schweiz, Polen, USA, Israel und auch Deutschland.

Meine Bilder

Meine Bilder wurden durch der Realität inspiriert.

In den abstrakt gemalten Landschaft gibt es Sphären, die Angst, Besorgnis, Anspannung oder Beunruhigung beinhalten. In meiner Arbeit verwende ich Plastik, die Plage unserer Welt.

Müll und vor allem Plastik wird sicherlich ein Zeichen unserer Zeit sein.

Die Serie, die ich Ihnen vorstelle, begann mit Landschaften in der italienischen Provinz Venedig, wo ich vergangenen Jahr Urlaub machte. Ein idyllisches Bild von Sonnenuntergang, dessen wunderbare Landschaft treibender Müll im Wasser kaputtgemacht hat. Im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie ist in diesem Frühjahr eine starke Gemütsverfassung in meine Bilder gekommen. Von der Provinz Wuhan (das Bild Smog-Wuhan) über Italien, wo die Infektionsrate im März und April 2020 am höchsten war bis nach New York (Smog-New York). Ich werde noch ein Bild über dem Covid -Katastrophe in Brasilien malen.

In meinem Heimatland Polen ist der Zustand der Luftverschmutzung der schlimmste in Europa. Deswegen fallen in meinen Bildern seltsame Wolken auf. Das sind keine kitschigen Landschaften, sondern sie stellen etwas trauriges dar, nämlich einen schrecklichen Schrei unseres Planeten und ein Betteln um tägliche Reaktion.

Es gibt hier keine Menschen, sondern nur Städte und Landschaft. Die Menschen sind während der Pandemie irgendwo eingeschlossen, versteckt.

Ich werde nicht mit Flyer oder billigen populistische Parolen schreien. Seit einigen Jahren habe ich kein Fleisch mehr gegessen, ich versuche ohne Plastik zu leben, Fahrrad zu fahren oder zu Fuß zu gehen. Das ist mein kleiner täglicher Beitrag zur Rettung von unserer Mutter Erde.

Verbindung Zur Natur

Aber wenn wir uns selbst verstehen, dass wir aus der Erde kommen
und nicht zufällig hier sind,
werden wir endlich begreifen, dass wir die Erde sind.
Wir sind uns der Erde bewusst.
Unsere Augen sind die Augen der Erde.
Unsere Stimme ist die Stimme der Erde.

Joseph Cambell „Die Macht der Mythen“

Meine letzte Gemäldeserie entstand unter dem Einfluss meiner starken Gefühle, die durch die Verschmutzung der natürlichen Umwelt verursacht werden: Smog, Berge von Müll, hauptsächlich Plastik. Ich habe seit einigen Jahren kein Fleisch mehr gegessen, denn die Massenproduktion von Fleisch verursacht mehr Schaden als der gesamte Transport in der Welt. Durch meine Kunst möchte ich andere überzeugen, die Umwelt zu schützen.

Machen Sie sich ein eigenes Bild von meinen Werken in der Galerie des KulturWerks Ettingen, Baselland, Schweiz, vom 13. bis 21. Dezember 2019.

Body (2003-2006)

Während meines künstlerischen Schaffens habe ich mit vielen Techniken gearbeitet. Die Serie „body“ ist das Ergebnis meiner fotografischen und gefilmten Performances sowie meiner Fotos und Dias. Der Körper ist als eine Sammlung von Formen, idealen Verhältnissen, aber auch von Mysterium gegeben. Ich malte mit meinem eigenen Körper (wie Yves Klein) auf meinem eigenen Körper.

Abstraktionen (2001-2009)

Viele Leute sagen, dass sie abstrakte Kunst nicht verstehen. Für mich ist es geometrische und farbige Perfektion. Vereinfachte Formen und kontrastierende Farben harmonieren in „Masken“. Die Bilder von „Microgranules“ waren der Hintergrund für meine „Body“-Installationen.

„Abstrakte Kunst forschen, was als „unverkäufliche“ Kunstmittel bezeichnet werden kann, d.h. Form und Farbe, und zweitens – die ganze Kunst kann als Ergebnis der Abstraktion behandelt werden, d.h. die Isolation eines Elements über anderen Elemente.“ Aneta Rostkowska “Was ist mit dieser Abstraktion?” www.dwutygodnik.com

Personalisierte Bilder

Für meine Kunden male ich Originalgemälde nach Ihren Wünschen. Es ist möglich, Grossformate bis zu 2,50 m x 1,50 m zu bestellen. Preise und Abmessungen werden individuell mit Ihnen vereinbart.

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